Trainingscamp Auesee Ostern 2019

Bericht von Thomas und Niklas Kleine:

Zum Trainingscamps am Auesee zu Ostern 2019 ist Petrus guter Dinge und beschert uns eine Woche voller Sonnenschein und perfekten Windbedingungen für Einsteiger. Mit insgesamt 11 Anmeldungen sind wir gut besetzt und kunterbunt besetzt, die Teilnehmer sind zwischen 9 und 16 Jahren alt.

Bis auf den ersten Tag sind wir sehr routiniert unterwegs: Frühsport um 8:30 Uhr, bis 11 Uhr sind wir auf dem Wasser, kurze Mittagspause und weiter zur zweiten Einheit. Tatsächlich zeichnen sich am ersten Tag auf dem Wasser drei Gruppen ab, deren Grenzen aber nicht klar gezogen sind. Am Montag haben wir den Wind genutzt, um die verschiedenen Kurse und die Gleitfahrt zu üben.

Auch an Tag 2 gibt es Ostwind, die Prognose ist vielversprechend. Nach dem Frühstück „tunen“ wir unser Material mit Trimmanlagen und Trapeztampen. Bei böigem Wind tasten wir uns an das Startverfahren heran. Am Nachmittag bekommen wir sogar schon die ersten Anpass-Schläge mit Teilen der Gruppe hin.

Tag 3 startet durchwachsen: ruhiger See, wolkenverhangen. Die Stimmung bei den Kids ist aber super, sie haben sich schon angefreundet. Der Wind stabilisiert sich auf Südost, wir trainieren Trapezfahren, Manöver und Brettgefühl. In der Pause gibt es einen – dringend nötigen – Crashkurs in Flaggenkunde. Wir vertiefen die Übungen der ersten Einheit, der drehende Wind macht uns am frühen Abend einen Strich durch die Rechnung. Der totale Kollaps. Die Kids sind unermüdlich und schnappen sich danach noch ein paar SUPs und spielen bis zum Einbruch der Dunkelheit Vikinger-Schach, was für eine Energie!

Sommer, Sonne, Sonnenschein an Tag 4, inklusive Wind, dank unseres Sonnengrußes beim Morgensport. Wir starten pünktlich in die erste Einheit, Startverfahren mit den Flaggen! Knackige Böen am Nachmittag lassen uns auf einen Slalomkurs umswitchen. Erschöpfung setzt ein, das hält einige Fanatiker nicht davon ab, nach dem Abendessen wieder aufs Wasser zu gehen bis die Sonne untergeht!

Auch der fünfte und letzte Tag verspricht optimale Surfbedingungen, um einige Grundlagen weiter zu vertiefen. So üben wir bei schwankendem Wind zwischen 5 und 11 Knoten das Rückwärtsfahren, Tonnenmanöver und fahren abschließend ein paar Rundkurse. Zwei knackige Einheiten und einigen Sonnenbrand später beenden wir das Camp am Nachmittag, wir hoffen es hat euch Spaß gemacht.

Danke an die Kids für die gute Laune! Und Danke an Richard Sprenger für seinen Support als Trainer-Hospitant, Danke an Eveline Kleine für die Rund-um-die-Uhr-Verpflegung trotz spartanischer Infrastruktur, und Danke an die Eltern, die immer mal wieder Hand angelegt haben.

Euch allen Frohe Ostern und bis bald,

Thomas & Niklas